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Von alter Substanz, zeitgemäßen Interpretationen und neuen Perspektiven

Seit September 2018 ist Frankfurt um ein Erlebnis reicher: Die Metropole am Main hat sich in Sachen Architektur einmal mehr neu erfunden und bringt mit ihrer neuen Altstadt das historische Herz der Stadt wieder zum Schlagen. Das Ensemble aus 35 Gebäudesolitären, die in bester Handwerkstradition nach alten Vorbildern gebaut wurden, stellt so manches Hightech-Hochhaus locker in den Schatten.

Mal Hand aufs Herz: Was kommt Ihnen als Erstes in den Sinn, wenn Sie an Frankfurt denken? Die Messe, der Flughafen – oder doch die Wolkenkratzer? Wenn Letzteres der Fall sein sollte, ist das nur allzu verständlich. Schließlich springen die glitzernden Glaspaläste schon von Weitem ins Auge – egal, von welcher Ecke man in Richtung Stadtmitte fährt. Seit einiger Zeit richten sich alle Augen aber nicht so sehr auf die himmelhohen Landmarken, die von Stararchitekten wie Helmut Jahn oder Sir Norman Foster entworfen wurden. Im Zentrum des Interesses steht vielmehr ein städtebauliches Juwel, das in der geschichtsträchtigsten Ecke der City funkelt: die neue Altstadt zwischen Römer und Dom.

Rund 13 Jahre hat es gedauert, bis auch die letzte Hürde überwunden und das Herzstück der gastlichen Metropole wieder aufs Schönste hergerichtet war. Dem Technischen Rathaus, das zuvor auf dem Gelände stand, weinte dabei kaum jemand eine Träne nach. Das massive Betongebäude, das beim Wiederaufbau der kriegsversehrten Innenstadt in die klaffende Lücke geplant wurde, sah einfach zu sehr nach Zweckbau aus. Mit seinem Abriss wurde der nötige Platz geschaffen, dass die historische Altstadt in Glanz und Gloria wiedererstehen konnte.

Heute stehen insgesamt 35 Gebäude dicht an dicht auf dem rund 7.700 Quadratmeter großen Areal. 20 davon sind kreative Neuinterpretationen der früheren Bebauung, die restlichen 15 detailgetreue Rekonstruktionen der Häuser, die vor dem Bombenhagel von 1944 das Herz von Frankfurt schmückten. In puncto Formensprache decken die schmucken Objekte über 800 Jahre Architekturgeschichte ab – von der Gotik über Renaissance und Barock bis hin zum Klassizismus.

Für eine besonders authentische Optik wurden – soweit vorhanden – Elemente verbaut, die umsichtige Menschen über die Jahre aus Ruinen und Abrisshäusern gerettet hatten. So fanden nicht nur alte Eichenbalken oder originale Sandsteinsäulen ein neues Zuhause, sondern auch eine spätgotische Madonna, die von ihrer Nische im ersten Stock des „Goldenen Lämmchens“ huldvoll auf die Passanten blickt. Hinter der historischen Fassade verbirgt sich indes ein Innenleben, das von der Dämmung bis zu den Sanitäranlagen in jeder Hinsicht dem neuesten Stand der Technik entspricht. Schließlich ist die neue Altstadt kein Open-Air-Museum, sondern ein lebendiges Stadtviertel, in dem nicht wenige Menschen arbeiten und wohnen.

Den Strom an Schaulustigen, der sich Tag für Tag durch die engen Gassen schlängelt, nehmen die „Locals“ ziemlich gelassen. Ihnen ist bewusst, dass das Viertel nicht zuletzt für die vielen Gäste aus nah und fern so aufwändig hergerichtet wurde. Damit sie nach ihrem Besuch nicht hungrig oder durstig nach Hause gehen müssen, gibt es gleich eine ganze Reihe von kulinarischen Angeboten – vom Stehimbiss beim Metzger (der mit seinen original Frankfurter Würstchen schon mehrfach Gold gewonnen hat) über das Restaurant mit feiner Wirtshausküche bis zur Vinothek, in der man edle Tropfen aus dem nahen Rheingau kosten kann. Mit etwas Glück ergattert man einen der Tische, die sich auf den Gehsteigen und Plätzen des Viertels scharen. Dort kann man das tolle Ambiente ganz entspannt auf sich wirken lassen und sich dabei ein kleines bisschen wie ein echter Frankfurter fühlen.

„Das Neue stürzt, und altes Leben blüht aus den Ruinen.“

Diese Inschrift am Giebel des Neubaus Zum Glauburger Hof bringt den Werdegang der neuen Altstadt auf den Punkt. Etwas anders liest sich die Originalpassage aus Schillers Wilhelm Tell, auf die sich der markante Spruch bezieht: „Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben blüht aus den Ruinen.“

Bewegte Geschichten

Wer in Frankfurt auf der Straße mit dem prosaischen Namen „Markt“ unterwegs ist, schreitet auf erhabenem Boden. Auf dem so genannten Krönungsweg promenierten zahlreiche deutsche Herrscher zum Römer, wo sie nach ihrer Weihe im Kaiserdom St. Bartholomäus ein festliches Mahl erwartete.

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Auftakt der Altstadtsanierung

Die neue Altstadt ist nicht die erste Auffrischung, die im historischen Kern von Frankfurt vorgenommen wurde. Parallel zur Schirn Kunsthalle entstand zwischen 1983 und 1986 in der Saalgasse eine Reihe von Häusern, die altstadttypische Schnitte mit postmoderner Architektur kombinieren.

Zeitgeist anno 1618

Wer immer schon wissen wollte, was ein Belvederchen ist, muss sich nicht länger den Kopf zerbrechen. Die Museumswohnung im Haus Zur Goldenen Waage gibt Aufschluss, wie gehobener Lifestyle im Barock aussah. Besagtes Belvederchen gehörte unbedingt dazu: eine begrünte Dachterrasse mit freiem Blick über die Stadt.

Ihre Insider für Frankfurt

Auf das Know-how von Sandra Pause und Jasmin Seibel können Sie felsenfest bauen. Die Marketing-Managerinnen des Frankfurt Convention Bureau kennen sich mit den Locations in Frankfurt bestens aus. Einige davon liegen übrigens direkt in der neuen Altstadt – für Events mit einem ganz besonderen Mittendrin-Gefühl.

„Seit rund 800 Jahren ist Frankfurt ein Zentrum für Handel und Warenaustausch. Die gute Erreichbarkeit und die ausgeprägte Veranstaltungs-Infrastruktur bieten ideale Voraussetzungen für Tagungen und Events.“

JUTTA HEINRICH // Geschäftsbereichsleiterin Frankfurt Convention Bureau

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Sandra Pause und Jasmin Seibel

+49 69 247455500
congress[at]infofrankfurt.de
www.meetfrankfurt.de

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