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Weltklasse-Sammlung? Geschenkt!

Wiesbadens sagenhafter Aufstieg in den Jugendstil-Olymp

Business ist nicht immer nur Business. Im besten Fall kann man durch seine Arbeit ein Lebenswerk schaffen, an dem sich auch die Gesellschaft erfreuen kann. Wenn Sie in Wiesbaden meeten und nach Ende Ihrer Veranstaltung noch etwas Zeit haben, laden wir Sie ein, ein solches Lebenswerk zu entdecken: die Jugendstil-Sammlung von Ferdinand Wolfgang Neess.

Es gibt Menschen, die ihre Stadt so sehr lieben, dass sie ihr einen Teil ihres Vermögens vermachen. Wiesbaden erhielt vor nicht allzu langer Zeit sogar eine echte Sensationsschenkung: Ein Kunstfreund hatte sich entschlossen, der hessischen Landeshauptstadt einen Großteil seiner privaten Jugendstil-Sammlung zu überlassen. Über 500 Objekte gehören zu dem hochkarätigen Konvolut, das auf einen Wert von rund 41 Millionen Euro geschätzt wird.
Bis dato war Wiesbaden ja eher dafür bekannt, dass auffallend viele der stilprägenden Bauten aus dem 19. Jahrhundert noch in all ihrer Pracht zu bewundern sind. Mit der großzügigen Spende von Ferdinand Wolfgang Neess ist die Kurstadt nun über Nacht zu einem der bedeutendsten Zentren der europäischen Jugendstil-Kunst geworden. Gezeigt werden die erlesenen Stücke im Museum Wiesbaden, das dafür ganze 800 Quadratmeter in seinem Südflügel freigemacht hat.

Seit Juni 2019 kann man dort eine Sammlung entdecken, die nicht zuletzt durch die Geschichte fasziniert, die dahintersteckt. Die ersten Teile hatte der frühere Besitzer schon als junger Mann erworben – zwei Jugendstil-Leuchter für hart erhandelte 60 Mark. Mit diesem Kauf entflammte eine Leidenschaft, die ein ganzes Leben lang anhalten sollte. Dabei verfolgte Neess seine Passion nicht nur privat, sondern machte sie auch zu seinem Beruf. Die meisten seiner Funde, die er als Kunsthändler bei Auktionshäusern und geheimeren Quellen aufstöberte, bot er in seinen Ausstellungsräumen in Frankfurt und München an.
Seine besten Errungenschaften behielt der bekennende Jugendstil-Fan allerdings für sich selbst. Und zwar nicht zur kontemplativen Betrachtung, sondern um damit zu leben. In seinem „Weißen Haus“, einer sorgfältig restaurierten Jugendstil-Villa, richtete er sich mit handverlesenen Artefakten aus allen Disziplinen seiner bevorzugten Kunstrichtung ein – mit Gemälden und Skulpturen, Möbeln und Leuchten, Vasen und Schalen und noch vielen anderen schönen Dingen. Genau diesen Hausrat hat Neess dem Museum Wiesbaden und seinen Besuchern vermacht. Zwar nicht zum Benutzen – dafür sind die Teile ganz einfach zu wertvoll. Beim Schlendern durch die sorgfältig arrangierte Sammlung kann man sich aber wunderbar vorstellen, wie es wäre, wenn man das dürfte.

Meet you im Kulturtempel

Eine Nacht im Museum kann man zwar nicht buchen. Für Tagesveranstaltungen bietet das Museum Wiesbaden aber eine ganze Reihe von repräsentativen Räumen an – vom Kleinen Eckraum über die Alte Bibliothek bis zum großen Vortragssaal mit Logen und Empore. Außerhalb der regulären Öffnungszeiten können auch die Wandelhallen für exklusive Empfänge genutzt werden.

Jugendstilvoll schlafen

Wiesbaden wird auch in Sachen Übernachtung seinem neuen Ruf als Jugendstil-Stadt gerecht. Besonders charmant logiert man im Hotel Drei Lilien, das mit seinem eleganten Retro-Look besticht. Nur wenige Laufminuten von Bahnhof und RMCC entfernt liegt das Favored Hotel Hansa, ein Kulturdenkmal mit luftigem Tagungsraum und 76 Zimmern unterschiedlicher Kategorien.

RMCC - Peter Krausgrill

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Die pure Entspannung

Nach einem Tag voller Meetings hat man es sich redlich verdient, abends so richtig abzutauchen. Besonders schön kann man das in der Kaiser-Friedrich-Therme: Den 1913 eröffneten Badepalast schmückt nämlich noch das Originaldekor mit seinen aufwändig gearbeiteten Keramikfliesen und Fresken.

 

Ihr Insider für Wiesbaden

Für Anne Motzki führt kein Weg an der neuen Jugendstil-Abteilung des Museums Wiesbaden vorbei. Natürlich hat die Congress-Expertin noch zahllose weitere Tipps, wie man in der Kurstadt seine Arbeits- und Freizeit kultiviert verbringen kann.

„Uns war es wichtig, dass die Sammlung im Museum lebt. Es ist bezaubernd geworden!“

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Dann nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf! Ich stelle Ihnen gerne noch weitere faszinierende Seiten von Wiesbaden vor.

Wiesbaden Congress & Marketing GmbH

Anne Motzki

+49 611 1729 400

www.wicm.de

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